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Postmoderne

Postmoderne als Weiterführung der Moderne?

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Don DeLillo


 


 

Thomas Pynchon

Paul Auster

Fredric Jameson

Jean-François Lyotard

Joseph Heller

William Gaddis

 

 

 

POSTMODERNE

LITERATUR

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Nichts weiter als Sprache: "The Names"?

Protagonist von "The Names" ist der Risikoanalyst James Axton. Wir erleben ihn ständig auf Reisen durch Europa und den Nahen Osten. So ist "The Names" einerseits ein Roman über Amerikaner im Ausland. Er fragt, wie sich Amerikaner in fremden Ländern verhalten, und wie sie mit der anderen Kultur umgehen. Die Amerikaner, die wir erleben, interessieren sich nicht wirklich für die Kultur der anderen. Sie haben an ihnen, wenn überhaupt, nur oberflächlich teil, leben ihr Leben weiter wie bisher, ziehen fort ohne die fremde Sprache gelernt zu haben. Diese Amerikaner bewegen sich, als hätten sie mit den anderen Ländern rein gar nichts zu tun, als seien sie unabhängig von ihnen und würden sich nicht in ihre Angelegenheiten einmischen. Auch als Axton erfährt, dass die Firma, für die er arbeitet, eine Unterorganisation des CIA ist, ändert sich an dieser Einstellung nichts. Gegen Ende des Romans erst merkt er, wie er mit den Angelegenheiten jener Länder verflochten ist, die er bereist: Ein Bekannter von ihm wird in einem Attentat erschossen, das vermutlich ihm selbst galt. Denn der (vermeintliche) Verbindungsmann zur Terrororganisation hat den Banker David mit ihm verwechselt.

"The Names" ist auch ein Roman über Sprache. Im Roman sucht ein Kult nach Menschen, die dem Tod nahe sind, und ermordet sie in jenem Moment, in dem sie einen Ort erreichen, dessen Initialen mit denen ihres Namens übereinstimmen. Der Spalt, der sich auftut ist einer zwischen denen, die Sprache wörtlich nehmen, und jenen, die das nicht tun. Er zeigt die tödlichen Folgen, die das Beharren auf dem geschriebenen Wort haben kann. So erleben wir den gebildeten Owen auf der einen Seite, den neunjährigen Tap auf der anderen, der Owens Leben in einen Roman packt, und es durch allerlei ungewollte Wort- und Rechtschreibfehler verfälscht.

Tap spricht zudemmit seiner Mutter die Privatsprache „ob“, baut also ein „ob“ in jedes Wort. „Ob“ wie „Obliteration“, für Verdecken oder gar Vernichten (und nebenbei Owen Brademas Initialen). Tap verdeckt hier die wahre Bedeutung und vergibt eine neue. Und er entschärft die Sprache.

Die Zeichenhaftigkeit der Welt wird Axton am Ende des Romans vollends klar, als er im Pantheon erkennt, dass den Göttern nicht anderes und nichts weiter als Sprache dargebracht wird.

 

 

 

 

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