|
Postmoderne
Postmoderne
als Weiterführung der Moderne?
Don
DeLillo
Thomas
Pynchon
Paul Auster
Fredric Jameson
Jean-François Lyotard
Joseph
Heller
William
Gaddis
POSTMODERNE
LITERATUR
> START
|
City
of Glass
PoMo
& City of Glass
|
|
"City
of Glass" ist der erste Teil von Austers
„New York Trilogy“. Er beginnt mit einem Telefonanruf, der den
Protagonisten Quinn eines Nachts aus dem Schlaf reißt. Der Anrufer
verlangt nach dem
Privatdetektiv Paul Auster. Während Quinn am ersten Abend noch
aufgelegt hatte, behauptet er später, er sei jener Auster und besucht
den Klienten, Peter Stillman Junior. Stillman und dessen Frau
beauftragen Quinn (Auster), Peter Stillman Senior zu beschatten, der aus
dem Gefängnis entlassen wird und vielleicht
die Nähe seines Sohnes sucht. Quinn (Auster) beschattet also Stillman
Senior, lernt seine Lebensgeschichte kennen und stellt sich ihm gar drei
Mal vor, jeweils unter verschiedenen Namen.
Stillman
Senior war früher auf der Suche nach einer Sprache, die der Welt
angemessen ist. Während seiner Untersuchungen sperrte er seinen Sohn
vier Jahr in ein Zimmer, in der Hoffnung, der Sohn würde am Ende in
eine neue Sprache verfallen, um seinem Schmerz Ausdruck zu verleihen.
Das Experiment fand ein Ende in Stillman Seniors Verhaftung. Nach seiner
Entlassung sucht er nun in New York Wege, sein Projekt zu beenden, indem
er wahllos Gegenstände sammelt und untersucht. Nachdem Quinn (Auster)
zuletzt vorgibt, Stillmans Sohn zu sein, nimmt sich Stillman Senior das
Leben. Ohne von dem Selbstmord zu wissen, versucht Quinn (Auster), seine
Aufgabe weiter zu verfolgen, und muss am Ende feststellen, dass Vater
wie Sohn verschwunden sind und auch seine eigene Wohnung inzwischen
weitervermietet wurde. Am Ende bleibt nur das rote Notizbuch, das Quinn
(Auster) während seiner Arbeit als Detektiv benutzt hat.
|