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Postmoderne
Postmoderne
als Weiterführung der Moderne?
Don
DeLillo
Thomas
Pynchon
Paul Auster
Fredric Jameson
Jean-François Lyotard
Joseph
Heller
William
Gaddis
POSTMODERNE
LITERATUR
START
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Frolic
of his own
PoMo
& Frolic of his own
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"A
Frolic of his own" ist der letzte
vollendete Roman von William Gaddis – und überhaupt nur der dritte.
Nachdem der Erstling „The Recognitions“ von der Kunst handelte, „JR“ von der Hochfinanz und „Carpenter’s
Gothic“ die „Gothic
Novel“ wiederbelebte,
geht es hier um das amerikanische Rechtssystem. „Gerechtigkeit gibt es
im Jenseits, auf Erden gibt es das Recht“, beginnt der Roman. Im
Mittelpunkt steht Oscar, der zu Beginn von seinem Auto angefahren wird,
während er die Motorhaube öffnet. Weil es keinen Fahrer gab, er selbst
nur vergessen hatte, die Handbremse zu ziehen, verklagt er seine
Versicherung auf Schadensersatz. Die verklagt ihrerseits den Hersteller,
weil der Halter ja selbst der Beschuldigte ist. Und so weiter. Am Ende
des Romans verklagt jeder jeden. Nebenbei richtet Oscar zudem
Plagiatsvorwürfe gegen einen Regisseur, der angeblich Ideen aus Oscars
Bürgerkriegsdrama für einen Film verwendet hat. Oscars Vater, ein
Richter, verhandelt den Fall eines Hundes, der in dem Kunstwerk
„Zyklon Sieben“ steckt und nur durch Beschädigung desselben befreit
werden kann. Nach Verkündung des Urteils stirbt er.
Das
Ende des Romans ist trotz allem beinahe ein glückliches: Oscar bekommt
Recht in der Klage gegen den Regisseur, wenn auch kein Geld. Auf dem
Geld, das er so dringend braucht, sitzt er gewissermaßen, denn er
erkennt, wie wertvoll sein Grundstück ist.
Gaddis’
Protagonist ist beinahe rührend idealistisch in seinen Versuchen, für
Gerechtigkeit zu sorgen. Dass die nicht allein über juristische
Verfahren zu erlangen ist, das wehrt er sich beständig einzusehen.
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