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nochmal von vorn

 






Final Notations. -- 1991  

IDiese letzten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1991. Sie sind nicht bereits jene „Final Notations“, kein Testament, sondern sie weisen nur darauf hin, wie die letzten Aufzeichnungen später sein werden. Eines ist für die Sprecherin klar, sie werden nicht einfach werden. Die erste und letzte Phrase jeder Strophe (ausgenommen der vorletzten) sagen dies: Einfach wird's nicht. Die letzte Zeile des Gedichtes beginnt gar mit dieser Phrase, ebenso wie die erste. Nimmt man sie beiden zusammen, besagen sie, es werde weder einfach wird noch lang, aber nur sie würden das Testament ausmachen. Es wird alles sein, was bleibt. Und weil diese letzten Notizen nur als solche intendiert sein können, wenn man weiß, dass sie es werden, darf man in der Tat annehmen, was Rich voraussetzt: Dass das Testament mit letzter Kraft aufgesetzt, wird, notwendig kurz, weil es die letzte Kraft raubt und ungeheurer Anstrengung bedarf.

Das Gedicht ist die Anweisung an einen nicht näher bestimmten, allgemein gehaltenen Adressaten. Die ersten beiden Strophen richten sich an ihn, die dritte ist eine Art Umkehrung. Die Perspektive ändert sich zwar nicht, aber diese Strophe nun betrifft das, was dieses Testament mit dem Sprecher (der im Plural auftritt) anfängt. Es zeigt die Ambivalenz in der Beziehung zu dem Adressaten. Mit seinem Willen komme er zu denen, die ihm nicht widerstehen konnten und auch nicht wollten. Er nehme sie mit an Orte, an die sie nicht wollten, nehme also vor allem Teile ihres Lebens mit.  


Final Notations. In: An Atlas of the Difficult World: Poems 1988-1991. New York: W. W. Norton, 1991. S. 57.

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