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I Am in Danger – Sir –


Poetry I


North American Time


Driving into the Wreck


Power


Prospective Immigrants Please Note


First Things


After Dark


Twenty-One Love Poems


Final Notations


Literatur zu Rich




nochmal von vorn

 






First Things. -- 1961 

In den späten fünfziger und frühen sechziger Jahre, so Wendy Martin, sei Rich hin und hergerissen gewesen zwischen ihrem Verlangen nach Liebe und der Notwendigkeit zu schreiben. Aus dem Gefühl, dass Weiblichkeit gleichbedeutend sei mit Selbstverleugnung entwickelt sich die Überzeugung, dass ihr die essentiellen Aspekte ihrer Erfahrung bisher verwehrt worden sind. (Martin, 168)

Dieses Gedicht stammt aus dem Jahr 1961. Es klingt desillusioniert, ist ein Abgesang auf Euphorie und Lebenslust früherer Jahre. Damals, heißt es, habe man noch an ein hell leuchtendes Inneres geglaubt. Das Gefühl der Liebe, von dem sie hier schreibt, ist so gesehen sicher weiter gefasst als die eigentliche Liebe zu einem Menschen. Früher muss sie nicht nur diese umschlossen haben, aber mehr noch als oft genug bewusste Grundstimmung vorhanden gewesen sein. Jetzt ist diese Stimmung so weit geschrumpft, dass sie nur noch in Zusammenhang mit dem geliebten Objekt überhaupt Liebe genannt werden kann. Auch wenn es so gelingt, die Liebe zu retten: Sie ist in keinem Fall mehr jene leuchtende, vielleicht bedingungslose der früheren Jahre.

So ist dieses Gedicht eine Abkehr von der Vergangenheit, ein Abgesang, der aber noch keinen neuen Anfang und keine neue Phase andeutet.  


First Things. In: Snapshots of a Daughter in Law. London: Chatto & Windus / Hogarth Press, 1970. S. 46.

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